Initiative der Stadt Geretsried

Sicherheit. Schallschutz. Energie sparen.

Alte Fenster ohne Wärmeschutzverglasung sind die Wärmebrücken im Haus: Hier geht wertvolle Heizenergie nach außen verloren, im Innern fühlt sich das Fenster und die unmittelbare Umgebung kalt an. An heißen Sommertagen hingegen bieten schlecht isolierte Fenster nur wenig Schutz vor Hitze. Die Räume heizen sich unangenehm auf. Mit modernen und gut isolierten Fenstern und Türen verbessert sich das Raumklima erheblich, es gibt keine Zugluft mehr, Energie und Kosten werden eingespart. Störende Straßengeräusche und Lärm sowie der bessere Schutz vor Einbrechern sind weitere positive Effekte, die für eine Modernisierung von Fenstern und Türen sprechen.

Quelle: www.hornbach.de

 

Neue, gut wärmeisolierte Fenster können die Wärmeverluste eines Gebäudes deutlich verringern. Um ein optimales Ergebnis zu erreichen sind aber weitere Punkte zu berücksichtigen, wie z. B. die Dämmung der anliegenden Wände und die Konstruktion der Übergänge.

Der U-Wert - oder - was bringt das Ganze?

Bei Fenstern gibt der sogenannte U-Wert die Wärme an, die über die Glasfläche oder den Rahmen verloren geht. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser. Bei Einfachverglasung liegt der U-Wert bei 5,8 bis 6,0. Die heute gesetzlich geforderte Wärmeschutzverglasung hat jedoch Werte von 1,1 bis 1,3.

Wenn man sich nun Fenster mit Dreifachverglasung einbaut, kann sogar ein U-Wert von 0,5 erreicht werden. Anzumerken ist, dass sich mit der Senkung des U-Wertes um 0,1 pro Quadratmeter Fensterfläche und Jahr ca. 1,2 Liter Heizöl einsparen lassen!

Allein der Austausch alter Fenster bringt schon eine ganze Menge

Untersuchungen haben gezeigt, dass sich durch den Einsatz hochwärmegedämmter Fenster bei Ziegelmauerwerk ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem auf der Fassade eine Reduzierung der Wärmeverluste von 47 Prozent gegenüber herkömmlichen Fenstern mit Holzrahmen und Wärmeschutzverglasung ergab. Und dies trotz erheblicher Einbauwärmebrückenverluste über das Ziegelmauerwerk.

Der Ersatz der Fenster ist in der Regel nur ein erster Schritt zur Modernisierung im Altbau. Er allein verbessert die Situation nicht grundlegend, denn sämtliche Wärmebrücken des Altbauzustands bleiben erhalten und an zahlreichen Stellen liegen immer noch derart niedrige Oberflächentemperaturen vor, dass dort mit Schimmelbildung zu rechnen ist. Dies gilt auch für den Anschlussbereich des Fensters. Bei der Verwendung hochwärmegedämmter Fenster ist aus diesem Grund - ohne weitere Maßnahmen im Anschlussbereich - eine Überprüfung der sich ergebenden Oberflächentemperaturen notwendig.

Ideal ist die Erneuerung zusammen mit der Dämmung der Fassade

Im Idealfall werden zeitgleich ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht und die Fenster erneuert. Die Fenster können dann ähnlich wie im Neubau von vornherein in der Dämmebene angeordnet werden.

Soll erst später zusätzlich ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht werden, so ist es sinnvoll, den Blendrahmen gleich bei der Fenstererneuerung außenbündig mit dem Mauerwerk einzusetzen. Dann kann die Außendämmung bei der späteren Modernisierung als Blendrahmenüberdämmung genutzt werden. Trotzdem können Durchfeuchtungen bei fehlendem baulichen Wetterschutz wie z.B. großem Dachüberstand, Laubengang, etc. entstehen. Deshalb muss unbedingt eine der Situation angepasste Abdichtungsmethode zur Ausführung kommen. Die zusätzliche Außendämmung ist wegen der wärmetechnischen "Schwachstellen" außenseitig montierter Fenster so kurzfristig wie möglich anzubringen.

Eine weitere Verbesserung der Einbausituation lässt sich durch die außenliegende Dämmung vor dem Blendrahmen erreichen. Sie reduziert den Wärmestrom am Fensteranschluss deutlich, ohne die verglaste Fläche zu verringern. Eine durchgehende Dämmung im Laibungsbereich - die sogenannte Zargendämmung - ist zwar noch effizienter. Sie verringert aber auch die verglaste Fensterfläche. Will man im Rahmen der Modernisierung die Fensterfläche bautechnisch vergrößern, sollte diese Zargendämmung gleich mit berücksichtigt werden.

Wird schließlich ein Wärmedämmverbundsystem mit 15 cm Stärke aufgebracht, verbessert sich der U-Wert der Wand von 1,2 W/m²K auf 0,22 W/m²K. Durch die fast vollständige Überdämmung des Blendrahmens sinkt der Fenster U-Wert im eingebauten Zustand auf 0,87 W/m²K.

Quelle und weitere Informationen auf: www.thema-energie.de

 

Weitere Informationen darüber wie Sie mit Energiesparfenstern Heizkosten sparen und zusätzlich Lärm vermindern können, erhalten Sie im hier angebotenen Informationsblatt des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.

 

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Weitere Vorteile der Wärmeisolierung